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Das KfW-Förderprogramm „Jung kauft Alt“ (Programm 308) war für viele junge Familien aufgrund der extrem strengen Sanierungsauflagen bisher kaum praktikabel. Wer den zinsgünstigen Kredit für den Kauf einer sanierungsbedürftigen Bestandsimmobilie nutzen wollte, musste das Gebäude zwingend innerhalb weniger Jahre auf ein vollwertiges KfW-Effizienzhaus-Niveau hieven. Das ändert sich jetzt grundlegend.

Die KfW hat die Bedingungen spürbar gelockert. Das eröffnet auch für Bauträger, die Bestände entwickeln, und angeschlossene Immobilienmakler völlig neue Vermarktungsargumente.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  1. Wegfall des harten Effizienzhaus-Zwangs: Ab sofort müssen Käufer nicht mehr das gesamte Gebäude durchsanieren. Es reicht aus, energetische Einzelmaßnahmen umzusetzen.
  2. Fokus auf Schlüsselkomponenten: Gefördert wird der gezielte Austausch von Heizungen (auf mindestens 65 % erneuerbare Energien), der Fenstertausch, die Fassadensanierung oder die Dämmung der thermischen Hülle. Es gelten die technischen Mindestanforderungen der BEG EM.
  3. Höhere Kreditsummen: Die maximalen Förderbeträge wurden angehoben. Je nach Kinderanzahl sind zinsverbilligte Darlehen zwischen 140.000 und 180.000 Euro möglich.

Was bedeutet das für B2B-Partner? Wenn Sie als Projektentwickler oder Verwalter ältere Wohngebäude oder Wohnungsportfolios veräußern möchten, ist die Hürde für potenzielle Käufer drastisch gesunken. Die Immobilien können schrittweise und modular saniert werden.

Planungssicherheit durch Enerdok: Damit die Käufer die KfW-Mittel bewilligt bekommen, ist eine fundierte Bestandsanalyse nötig. Wir erstellen die technischen Projektbeschreibungen (TPB) für die Einzelmaßnahmen, damit der Vertrieb Ihrer Bestandsimmobilien reibungslos anläuft.

 

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